Treppen Lexikon

Treppen 1x1

Tipps und Tricks

Deckenöffnungen sind in der Größe so zu planen, dass eine Kopfhöhe von mindestens 2 Metern und eine Fingerfreiheit von mindestens 5 cm gewährleistet ist. Auch die Einbauluft sollte hier berücksichtigt werden.
Bei einer vorhandenen Deckenöffnung unterhalb der geplanten Treppe muss auf eine ausreichende Auflage der Antrittswangen/Antrittspfosten geachtet werden. Überprüfen Sie auch, ob die Deckenöffnungen versetzt zueinander liegen und geben Sie diese Maße auf ihrer Aufmaßskizze an. Befindet sich die Treppe unter einer Dachschräge, kann nur durch Angabe der Drempel- oder Kniestockhöhe und der inneren Dachneigung die Kopfhöhe von uns genau berechnet werden.

Wände die an die Treppe angrenzen und woran die Treppe befestigt werden soll, müssen als tragende Wände ausgeführt werden, sollen diese die gesamte Last der Treppe aufnehmen. Bei nicht vorhandenen oder nicht ausreichend dimensionierten Wänden sollte die Treppe mit Stützpfosten geplant werden.

Fenster / Türen sollten möglichst nicht im Bereich der Befestigungspunkte der Treppenläufe und -Podeste liegen, da sie die Planung und teilweise auch die Befestigung der Treppe erschweren. Sind sie jedoch vorhanden, muss die genaue Position der Öffnungen und der Blendrahmen angegeben werden, damit diese bei der Planung berücksichtigt werden können.

Heizkörper / Fußbodenheizungen unmittelbar unter der Treppenanlage sollten möglichst vermieden werden, da die aufsteigende Wärme ein übermäßig starkes Arbeiten der Holzteile und damit Schäden an der Treppe verursachen kann.

Das bm-Treppen 1x1

Unterer Bereich der Treppe. Beginn des Treppenlaufes.

unterste Stufe der Treppe wird immer als 1 Stufe gekennzeichnet

die Stufen werden auf die Wangen aufgesetzt und stehen seitlich und vorne über

auch Auftrittsbreite, ist die im Grundriss sichtbare Trittstufenbreite. Gemessen wird Sie in der Lauflinie von Sufenvorderkante zu Stufenvorderkante (ohne den Untertritt).

oberer Bereich der Treppe. Ende des Treppenlaufes

auch Kinderschutzleisten, werden unter die Stufen geschraubt um den lichten Abstand zwischen den Stufen zu verringern.

die Leiste vom Brüstungsgeländer in der die Stäbe eingebohrt sind - liegt auf dem Boden auf und wird mit diesem verschraubt

die Stufen sind auf der Innenseite untereinander mit Stahlbolzen und Holz-/Edelstahlhülsen verbunden. Auf der Außenseite sind die Stufen normal in Wangen eingestemmt oder mit Bolzen direkt in der Wand verankert.

ist die lotrechte Umwehrung gegen Abstürze an Deckenkanten

die Öffnung in der Decke durch die eine Treppe nach oben verläuft.

die Normreihen DIN und EN. In diesen werden u. a.Grenzmaße, Stärken, Abmessungen, Qualitäten, Toleranzen u. v. m. festgelegt, z. B. DIN 18065 Gebäudetreppen - Definition, Messregeln, Hauptmaße oder DIN 68368 Laubschittholz für Treppenbau.

Deckenlochverkleidung

die Wände und Deckenkanten sind selten 100% gerade. Daher wird bei der Planung etwas Luft zwischen Wangen und Wand bzw. Posten und Deckenkanten eingeplant ( ~ 5 - 20 mm).

die Stufen sind ca. 15 - 20 mm tief in die Wangen eingestemmt (eingefräst).

der Abstand von einem Handlauf zu einem anderen Bauteil z. B. Wand, Deckenkante, Stützpfeiler, o.ä..Der Abstand muss min. 50 mm betragen.

nach DIN 18065 festgelegter Bereich in dem die Treppe am besten begangen werden kann und in dem bei der Planung die Lauflinie liegen muss. Der Gehbereich ist 2/10 der nutzbaren Laufbreite.

ist die Lotrechte Umwehrung gegen Abstürzen an Treppenläufen oder -podesten.

als Füllung des Geländers (als Holz- oder Edelstahlstab bzw. kombiniert).

eine Treppe mit Setzstufen.

als Abschluss eines Geländers oder einzeln als Wandhandlauf möglich. Pro Treppe ist mindestens ein Handlauf vorgeschrieben.

sie ersetz in der Regel das Geländer. Läuft meistens von Oberkante Boden bis Unterkante Decke bzw. von Treppenwange bis Unterkante Decke.

siehe Baurechtsleisten.

beim Begehen einer Treppe sollte die Kopfhöhe immer 2 m betragen. Siehe auch Lichte Höhe.

die Landesbauordnung. Normenreihe auf Landesebene mit, über die DIN hinausgehenden, Vorgaben und Definitionen.

ist die Länge des Treppenlaufs im Grundriss.

die Breite die man beim begehen der Treppe tatsächlich nutzen kann. Meist zwischen Handlauf und Wand gemessen.

ist eine gezeichnete Linie, die den üblichen Weg des Benutzers einer Treppe angibt. Sie beginnt an der Antrittstufe mit einem Kreis oder Doppelstrich und endet an der Austrittsufe mit einem Pfeil. Sie muss im Gehbereich der Treppe liegen. Auf dieser Linie haben alle Stufen die gleiche Auftrittsbreite (Ausnahmen: Austrittstufe, Blockstufe) Sie verläuft räumlich gesehen durch alle Stufenvorderkanten und -oberkanten.

sollte min. 2 m betragen. Wird meistens zwischen Uk-Decke und Lauflinie (in der Schräge) gemessen.

der Abstand z. B. zwischen den Geländerstäben oder zwischen den Stufen gemessen.

die Neigung der Treppe wird in Grad angegeben. Der Winkel zwischen der Waagerechten (Boden) und der Lauflinie. Die Neigung der Lauflinie resultiert aus dem Steigungsverhältnis von der Stufenhöhe (Steigung) und der Auftrittsbreite (Auftritt).Treppen für den Wohnhausbereich bewegen sich in einem Gradbereich von ca.30° bis 45°. Steiltreppen bis max. 75°.

gemäß DIN 18065 eine zusätzliche Treppe, die gegebenenfalls auch der Hauptnutzung dient, wie z. B. Raumspartreppen.

gemäß DIN 18065 eine Treppe, die nach den behördlichen Vorschriften (z. B. LBauO) als Teil des ersten Rettungsweges vorhanden sein muß. Diese Treppe muss bestimmte Maße einhalten, wie z. B. in Wohngebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen: Nutzbare Treppenlaufbreit min. 80 cm, Treppensteigung max. 20 cm und Treppenauftritt min. 23 cm plus 3 cm Untertritt.

alle Treppenteile sollten mit einer entsprechenden Oberfläche wie Lack, Öl oder Wachs gegen Verschmutzung geschützt werden. Hierzu sind alle sichtbaren und unsichtbaren Flächen und Stoßkanten zu behandeln.

eine Treppe ohne Setzstufen.

als Antritts-, Wendungs-, Außtritts-, Zwischen- und Brüstungsgeländerpfosten. Dient der Aufnahme vom Handlauf und der Stabilisierung der Geländer.

ist eine ebene Fläche (Holz, Beton) am Anfang, in der Wendung oder am Ende des Treppenlaufs.

auch Steiltreppe, meist sehr schmale und steile Treppe z. B. als Bodentreppe. Oft mit besonderer Stufenverziehung wie z. B. Dreieckstufen oder Schmetterlingstufen.

eine Treppe, die allseitig von Wänden umgeben ist. Aus Montagegründen werden hier oft aufgesattelte Wangentreppen eingesetzt.

mit Hilfe der Schrittmaßregel kann das Steigungsverhältnis geplant werden. Dabei gilt 2 Steigungen s + 1 Auftritt a = 59 bis 65 cm. Als Regel für bequeme Begehbarkeit gilt a - s = 12 cm, als Regel für die sichere Begehbarkeit a + s = 46 cm. Das Steigungsverhältnis von 17/29 cm erfüllt alle drei Regeln.

ist der lotrechte oder annähernd lotrechte Stufenteil.

mit quadratischem oder rundem Grundriss. Hier werden die anfallenden Kräfte nicht mittels Wangen sondern über ein zentrales Spindelrohr (Stahl) abgeführt.Spindeltreppen müssen generell statisch berechnet werden (Ingenieursmäßige Treppen).

ist der Abstand von der Trittfläche einer Stufe zur Trittfläche der folgenden Stufe.

wird als Quotient von Treppensteigung zu Treppenauftritt s/a in cm angegeben. Dieser Quotient ist ein Maß für die Neigung der Treppe.

siehe Raumspartreppe.

ist meistens 40 bis 50 mm.

siehe verzogen (Stufen).

nennt man den von Treppenläufen und dem Treppenpodest umschlossenen freien Raum.

die Gesamtbreite eines Treppenlaufs. Bei eingestemmten Treppen von Außenkante Wange bis Außenkante Wange, bei aufgesattelten Treppen von Außenkante Stufe bis Außenkante Stufe.

verbindet zwei Ebenen miteinander und besteht aus mindestens drei Stufen.

die betretbare waagerechte Oberfläche einer Stufe.

ist der waagerechte Stufenteil.

untere Abschluss eines Geländers. Nimmt die eingebohrten Stäbe auf. Verläuft mit einem Abstand zum Boden, zur Wange oder den Stufen.

auch Unterschneidung, der Bereich in dem sich die Stufen überschneiden. Meist 30 mm tief. Ab einer Auftrittsbreite von 260 mm ist der Untertritt nicht mehr zwingend notwendig.

bei gewendelten Treppen werden die Stufen im Wendungsbereich verzogen. D. h. die Stufen werden gleichmäßig zur Wendung hin im Innenbereich schmaler (im Außenbereich breiter) Vom Verzug der Stufen ist auch das Aussehen der Wangen abhängig.

Vorderkante Wange (Antrittswange).

sie nehmen die Stufen auf und leiten bei handwerklicher Konstruktion alle anfallenden Kräfte in den Decken- und Bodenanschluss.

ist meistens 40 bis 50 mm.

verzogene Stufen im Wendungs- oder Wendelungsbereich vom Treppen.

auch Wendelung, der Bereich der Treppe in dem eine Richtungsänderung im Treppenlauf erfolgt, z. B. bei 90° Richtungsänderung = 1/4 gewendelt, 180° Richtungsänderung = 1/2 gewendelt, usw.

auch S-Treppe, eine Treppe mit einem zwei mal, entgegengesetz gewendelten Lauf.